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Freitag, 27. Oktober 2006 11:36 Alter: 11 yrs

Energiesparen fängt nicht erst bei der Heizung an

Kategorie: Presse

 

"Dachbaumeister" Lukas Schmellenkamp (26) rüstet Haus am Honsel von außen für den Winter. Investition für die Optik und gegen Wärmeverlust

Lüdenscheid
Die Zeichen stehen auf Sturm: Während draußen die ersten Herbstwinde wehen, rüsten sich Häuslebesitzer drinnen für den nahen Winter. Da wird Holz für den Kamin gehortet, gehackt und getrocknet, da wird Öl bestellt und der Gashahn aufgedreht. Doch Lukas Schmellenkamp weiß: „Vor der kalten Jahreszeit sollte der Blick nicht nurauf die Wärmeversorgung gerichtet werden.Energiesparen fängt nicht erst beider Heizung an“, betont der 26-jährige Zimmerer und Dachdeckermeister und verweist auf ein Projekt, das er und seine Kollegen derzeit am Honsel realisieren. Das Stichwort dabei: „energetische Komplettsanierung“. Die Doppelhaushälfte der Familie Schemm hat schon einige Jahrzehnte aufdem gemauerten Buckel, die letzte Renovierung ist auch schon einige Tage her. Alte Fassade, alte Fenster, ein altes Dach „ein gefundenes Fressen“ für die Wärmebildkamera. Deren Aufnahmen ein Thermogramm, erstellt vom unabhängigen Energieberater machen es mehr als deutlich: Die Schemms verheizen ihr Geld seit Jahren und zwar buchstäblich. Etliche Schwachstellen, aus denen die teure Hitze entfleucht und die unangenehme Kälte eindringt, legt der Dachbaumeister mit Firmensitz in Herscheid seinem Konzept zu Grunde, nach dem die Immobilie modernisiert werden soll. Etwa 95 000 Euro nehmen Elfriede (73) und ManfredSchemm (73) sowie Sohn Carlo (45) in die Hand, um ihr Heim fit für eine Zukunft zumachen, in der sich Holz-, Öl- und Gaspreisegegenseitig hochschaukeln. Eine neue Gaubenverkleidunghochwärmegedämmte Schallschutz-Fassadenfenster ohne die typischen Rolladenkästen als Kältebrücken, dafür mit dekorativen Fensterläden an einer neu gedämmte, verputzten und gestrichenen Fassade, eine neue Dachdämmung samt neuer Ziegeln während für den Profi Lukas Schmellenkampschnell feststeht, was zu tun ist, graut den Laien vor einer unübersichtlichen Großbaustelle. Doch die Angst kann der Jungunternehmer ihnen nehmen: Er bietet den Service aus einer Hand. Energieberatung, Bau- und Finanzplanung, Antragstellung beim Amt, Beauftragung und Beaufsichtigung von eigenen und für artfremde Gewerke engagierten Handwerkern, Endabnahme und die vielen Kleinigkeiten zwischen der Auftragsunterzeichnung wir das nicht schaffen, klopft die Seniorinihrem Dachdecker anerkennend auf die Schulter und freut sich schon drei Wochen nach dem Anrücken des Handwerkertruppsüber eine gravierende Veränderung: Das Wohnklima ist irgendwie anders, empfindet Elfriede Schemm als Laie: „Wenn ich jetzt morgens aufstehe, fühlt es sich so an, als sei der Ofenschon an.“ Und der Fachmann ergänzt:„Das Haus sei dank der insgesamt 34 Zentimeter dicken Dämmung (180 Millimeter Styropor auf dem Dach und 160 Millimeter Rockwool zwischen den Sparren) so gut gerüstet, dass Koch und Körperwärme und zweimal täglichgründliches Lüften im Regelfall ausreichten, um die Temperatur zwischen Dachboden und Wohnstube angenehmzu halten. Nur bei minus 15 Grad müssen die Schemms ihre Kachelöfen auch mal anschmeißen,“ schmunzelt Lukas Schmellenkamp. Viel Geld in eine moderne Heizanlage zu investieren, sei eine Sache weiß der 26-Jährige. Die Wärme auch wenn sie umweltschonend und kostengünstig erzeugt werde dann aber wieder durch eine löchrige Haushaut zupusten, eine andere. Dass die Sanierung aber nicht nur im Winter Sinn macht,versteht sich für ihn von selbst. Auch inwarmen Sommern wird sich die Dämmung bezahlt machen. Infos im Internet: www.DieDachbaumeister.de




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